Madeira ist eine wunderschöne Insel zum Autofahren. Sie genießen Meerblick, grüne Berge und kurvenreiche Straßen. Doch die Anmietung eines Autos kann stressig werden, wenn man nicht weiß, was einen erwartet. Versteckte Gebühren, hohe Kautionen und die falsche Fahrzeugwahl können die Reise ruinieren.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie stressfrei ein Auto auf Madeira mieten. Folgen Sie diesen einfachen Schritten und genießen Sie Ihre Zeit auf der Insel, anstatt sich mit Autovermietungen herumzuschlagen.
1. In Madeira braucht man unbedingt ein Auto.
Ja, Funchal ist mit Bussen erreichbar. Die schönsten Orte Madeiras liegen jedoch über die ganze Insel verteilt. Denken Sie nur an die Ostklippen bei Ponta de São Lourenço, den zauberhaften Wald von Fanal oder die natürlichen Schwimmbecken in Porto Moniz. Mit Taxis zahlen Sie viel Geld. Mit Bussen verlieren Sie viel Zeit. Ein Mietwagen gibt Ihnen die Freiheit, anzuhalten, wann immer Sie eine schöne Aussicht genießen.
Die gute Nachricht? Auf Madeira ist es ganz einfach, einen günstigen Mietwagen zu finden. Lokale Anbieter haben oft bessere Preise als große internationale Ketten, besonders wenn Sie direkt buchen.
2. Vermeiden Sie die Einzahlungsfalle (Das ist wichtig)
Der stressigste Aspekt bei der Mietwagenbuchung ist die Kaution. Viele Anbieter blockieren 800 bis 1.500 € auf Ihrer Kreditkarte. Wenn Sie mit kleinem Budget reisen oder nur eine Debitkarte besitzen, ist dieses Geld für den Rest Ihrer Reise weg. Die Lösung ist einfach: Mieten Sie ein Auto auf Madeira ohne Kaution . Fragen Sie vor der Buchung immer: Ist eine Kaution fällig? Wie hoch ist sie? Handelt es sich um eine Reservierung oder eine tatsächliche Abbuchung?
3. Wählen Sie die beste Autovermietung (nicht nur die billigste).
Ein niedriger Preis ist gut. Ein zu niedriger Preis sollte Sie jedoch verdächtigen. Manche internationale Anbieter werben online mit 5 € pro Tag. Bei der Abholung kommen dann jedoch Gebühren für Versicherung, Flughafengebühren und Reinigung hinzu. Ihre Endabrechnung kann sich dadurch verdreifachen. Deshalb brauchen Sie die beste Autovermietung auf Madeira – eine mit transparenten Preisen, lokaler Unterstützung und Fahrzeugen, die für die Straßenverhältnisse geeignet sind.
Worauf Sie achten sollten:
Ein richtiges Büro vor Ort (nicht nur eine Busverbindung zu einem weit entfernten Parkplatz)
Klare Versicherungsbedingungen (Sie sollten wissen, was abgedeckt ist).
Gute, aktuelle Bewertungen auf Google oder Trustpilot
Eine Option ohne Kaution (wie wir oben bereits besprochen haben).
Bei Go Rent a Cars listen wir nur lokale und ehrliche Autovermietungen auf, die keine versteckten Gebühren verlangen.
4. Wählen Sie das richtige Auto für die Straßen Madeiras
Madeira ist nicht flach. Auf der Fahrt von Funchal zur Nordküste erwarten Sie steile Hügel, enge Kurven und schmale Dorfstraßen. Die Wahl des falschen Autos kann jede Fahrt stressig machen. Kleinwagen (wie VW Polo oder Fiat Panda): Gut geeignet für Paare. In Funchal leicht zu parken. An sehr steilen Hängen kommt er etwas an seine Grenzen, aber es funktioniert. Kleiner SUV (wie Renault Captur oder Peugeot 2008): Ideal für Familien oder alle, die Steigungen nicht so gerne fahren. Mehr Leistung, bessere Übersicht und mehr Platz für Gepäck.
Mieten Sie keine tiefergelegten Sportwagen, große Vans oder Fahrzeuge mit niedrigem Unterboden. Sie werden wahrscheinlich an einer Bodenwelle oder einer steilen Auffahrt anstoßen. Wenn Sie zwischen November und März reisen, sollten Sie außerdem ein Automatikfahrzeug in Betracht ziehen. Schaltwagen sind zwar auch in Ordnung, aber das Anfahren an einem steilen Berg im Regen ist anstrengend.
5. Checkliste für stressfreies Abholen und Bringen
Befolgen Sie diese einfachen Schritte, und Sie werden das Auto problemlos zurückgeben.
Bei der Abholung:
Sehen Sie sich das Auto genau an. Machen Sie Fotos und ein kurzes Video von der Außenseite, den Rädern und dem Innenraum. Speichern Sie die Aufnahmen auf Ihrem Handy. Überprüfen Sie die Reifen und das Reserverad. Die Straßen auf Madeira können in schlechtem Zustand sein. Erkundigen Sie sich nach den Mautgebühren. Auf der Autobahn VR1 wird elektronisch mautpflichtig. Fragen Sie, ob das Auto über ein Via-Verde-Gerät verfügt. Falls nicht, informieren Sie sich, wie Sie innerhalb von 48 Stunden online bezahlen können. Klären Sie die Tankregelung ab. „Voll-zu-voll“ ist am fairsten. Suchen Sie vor der Rückgabe des Autos eine Tankstelle in Flughafennähe. Testen Sie die Scheinwerfer. Sie werden durch viele Tunnel fahren. Automatisches Licht ist hilfreich.
Bei der Abgabe:
Tanken Sie innerhalb von 5 km vom Rückgabeort voll. Nehmen Sie all Ihre Sachen mit (überprüfen Sie das Handschuhfach und den Bereich unter den Sitzen). Gehen Sie mit dem Mitarbeiter um das Auto herum. Wenn Sie bei der Abholung Fotos gemacht haben, geht dieser Schritt schnell und einfach.
6. Einfache Fahrtipps für Erstbesucher
Tunnel gibt es überall: In längeren Tunneln verliert Ihr Navigationsgerät das Signal. Keine Sorge. Fahren Sie einfach geradeaus und folgen Sie dem Fahrzeug vor Ihnen. Die Ausfahrtsschilder sind deutlich. Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h innerorts, 90 km/h auf Landstraßen, 110 km/h auf Autobahnen. Blitzer sind häufig. Parken in Funchal: Nutzen Sie den Parque Santa Clara oder das große Parkhaus in der Nähe des Yachthafens. Parkplätze auf der Straße sind schwer zu finden und oft nur für Anwohner. 2 € Parkgebühr sind besser als 60 € Strafe.