Stellen Sie sich vor: Sie verlassen den Flughafen Keflavík, umgehen die langen Warteschlangen an den teuren Shuttlebussen und gehen direkt zu Ihrem Mietwagen. Innerhalb weniger Minuten gleiten Sie vorbei an moosbedeckten Lavafeldern, folgen Wasserfällen und halten an, wo immer die atemberaubende Landschaft es erfordert. Keine starren Tourpläne, keine überfüllten Busse und keine verpassten Sehenswürdigkeiten. Ein Mietwagen in Island ist nicht nur praktisch, sondern die beste Möglichkeit, die unberührte Schönheit des Landes aus Feuer und Eis ganz nach Ihren Wünschen zu erleben.
In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mietwagenbuchung in Island. Von der Bewältigung der besonderen Fahrbedingungen und dem Verständnis komplexer Versicherungsoptionen bis hin zur Suche nach den besten Angeboten und der Planung des perfekten Roadtrips – wir haben alles für Sie vorbereitet. Ob Sie einen kurzen Wochenendtrip zum Golden Circle oder eine mehrwöchige Expedition entlang der Ringstraße planen, dieser Leitfaden sorgt dafür, dass Sie bestens für das Abenteuer Ihres Lebens gerüstet sind.
Warum in Island ein Auto mieten?
Island ist wie geschaffen für Roadtrips. Zwar gibt es zahlreiche geführte Touren, die eine stressfreie Möglichkeit bieten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, doch bringen sie oft erhebliche Nachteile mit sich. Man ist an einen festen Zeitplan gebunden, teilt die Tour mit Dutzenden anderer Touristen und ist auf die beliebtesten und am einfachsten erreichbaren Orte beschränkt. Mit einem Mietwagen – ganz im isländischen Stil – genießt man hingegen eine unvergleichliche Freiheit und Flexibilität.
Stellen Sie sich vor, Sie fahren die Südküste entlang und entdecken einen versteckten Wasserfall direkt an der Hauptstraße. Mit Ihrem Mietwagen können Sie anhalten, in Ihrem eigenen Tempo die Gegend erkunden und ganz entspannt das perfekte Foto schießen. Sie können früh aufbrechen, um den Touristenmassen an beliebten Orten wie dem Skógafoss zu entgehen, oder bis spät in die Nacht aufbrechen, um unter der Mitternachtssonne die Nordlichter zu bewundern. Die Möglichkeit, Ihre Reiseroute selbst zu gestalten, ist in einem Land, in dem sich Wetter und Landschaft so schnell verändern, von unschätzbarem Wert.
- Ultimative Freiheit: Erstellen Sie Ihre eigene Reiseroute und ändern Sie Ihre Pläne spontan.
- Um den Menschenmassen zu entgehen: Besuchen Sie beliebte Sehenswürdigkeiten früh morgens oder spät abends.
- Entdecken Sie verborgene Schätze: Erkunden Sie Orte abseits der Touristenpfade, die von Reisebussen nicht erreicht werden können.
- Kostengünstig: Oft günstiger als die Buchung mehrerer geführter Touren für eine Gruppe oder Familie.
- Komfort und Bequemlichkeit: Reisen Sie in Ihrem eigenen Tempo, Ihre gesamte Ausrüstung ist jederzeit leicht zugänglich.
Das richtige Fahrzeug für Ihr Island-Abenteuer auswählen
Die Wahl des passenden Fahrzeugs ist wohl die wichtigste Entscheidung bei der Planung Ihrer Mietwagenreise nach Island. Welches Auto Sie benötigen, hängt ganz von Ihrer Reiseroute, der Reisezeit und Ihrem Budget ab. Es ist wichtig, Ihre Fahrpläne realistisch einzuschätzen, um nicht unnötig Geld für ein überflüssiges Fahrzeug auszugeben oder im Gegenteil auf einer unwegsamen Bergstraße mit einem ungeeigneten Auto liegen zu bleiben.
Wenn Sie hauptsächlich die asphaltierte Ringstraße (Route 1) befahren und den Goldenen Kreis in den Sommermonaten (Juni bis August) erkunden möchten, ist ein normaler Pkw mit Zweiradantrieb völlig ausreichend. Diese Fahrzeuge sind sparsamer im Verbrauch, wendiger und deutlich günstiger zu mieten. Sie erreichen problemlos größere Städte wie Reykjavík, Akureyri und Vík sowie die meisten beliebten Wasserfälle und Küstenattraktionen.
Wenn Sie jedoch ins Hochland fahren oder die unbefestigten F-Straßen erkunden möchten, ist ein Geländewagen (4x4) unbedingt erforderlich. Tatsächlich ist das Befahren der F-Straßen mit einem Pkw mit Zweiradantrieb verboten und führt zum Verlust Ihres Versicherungsschutzes. Die F-Straßen sind unbefestigt, führen oft über Flüsse und sind nur in den Sommermonaten geöffnet. Wenn Ihre Reiseroute Ziele wie Landmannalaugar oder Askja umfasst, ist ein geländegängiger Allradwagen unerlässlich. Auch bei einem Besuch Islands im Winter (Oktober bis April) ist ein Allradfahrzeug aufgrund der unberechenbaren Schnee- und Eisverhältnisse dringend zu empfehlen, unabhängig von Ihrer Route.
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Navigieren auf isländischen Straßen und bei schwierigen Wetterbedingungen
Autofahren in Island ist ein Abenteuer für sich und erfordert eine andere Herangehensweise als in den meisten anderen europäischen Ländern. Das Wetter ist bekanntermaßen extrem unbeständig, und die Straßenverhältnisse können sich innerhalb weniger Minuten von klar und trocken zu eisig und tückisch ändern. Vorbereitung und Vorsicht sind Ihre besten Verbündeten am Steuer.
Die Ringstraße, auch bekannt als Route 1, ist die wichtigste Verkehrsader des Landes. Sie ist größtenteils asphaltiert, gut instand gehalten und relativ einfach zu befahren. Dennoch ist auch auf der Ringstraße Vorsicht geboten. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden streng kontrolliert: in der Regel 90 km/h auf asphaltierten Landstraßen, 80 km/h auf unbefestigten Landstraßen und 50 km/h in Ortschaften. Geschwindigkeitskameras sind häufig, und die Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen sind empfindlich. Halten Sie sich stets an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Wetter- und Straßenverhältnissen an.
Eine der größten Herausforderungen beim Autofahren in Island ist der Wind. Starke Winde sind häufig und können extrem heftig sein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass plötzliche Windböen die Türen von Mietwagen abreißen, wenn man sie beim Öffnen nicht festhält. Parken Sie Ihr Auto möglichst immer mit der Front zum Wind und halten Sie die Tür beim Ein- und Aussteigen mit beiden Händen fest. Seien Sie außerdem auf Schotterstraßen vorbereitet, auch außerhalb des Hochlands. Beim Übergang von einer asphaltierten Straße auf eine Schotterpiste sollten Sie deutlich abbremsen, um die Kontrolle über das Fahrzeug nicht zu verlieren, und auf herumfliegende Steine des Gegenverkehrs achten, die Ihre Windschutzscheibe leicht beschädigen können.
- Wetter prüfen: Vor Reiseantritt immer safetravel.is und vedur.is konsultieren.
- Türen festhalten: Starke Winde können schwere Schäden an Autotüren verursachen.
- Langsamer fahren auf Schotter: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit beim Wechsel auf unbefestigte Straßen.
- Achten Sie auf Schafe: Freilaufende Schafe sind häufig und können unerwartet auf die Straße laufen.
- Niemals unterwegs anhalten: Suchen Sie immer einen dafür vorgesehenen Parkplatz, um Fotos zu machen.
Die besten Roadtrip-Routen in Island
Sobald Sie Ihren Mietwagen haben, beginnt der eigentliche Spaß: die Planung Ihrer Reiseroute. Island bietet eine vielfältige Auswahl an Roadtrip-Routen, die jeweils unterschiedliche Facetten der atemberaubenden Naturschönheit des Landes präsentieren. Ob Sie nur ein paar Tage oder mehrere Wochen Zeit haben – es wartet die perfekte Route auf Sie.
Der Goldene Kreis ist die beliebteste und am einfachsten zu erreichende Route und daher ideal für Reisende mit wenig Zeit oder solche, die in Reykjavík übernachten. Diese 300 Kilometer lange Rundfahrt führt an drei Hauptattraktionen vorbei: dem Nationalpark Þingvellir, wo man zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte wandern kann; dem Geothermalgebiet Geysir mit dem ausbrechenden Geysir Strokkur; und dem beeindruckenden Wasserfall Gullfoss. Die gesamte Strecke lässt sich problemlos an einem Tag bewältigen und ist durchgehend asphaltiert, sodass sie für jeden Mietwagen geeignet ist.
Für ein ausgedehnteres Abenteuer bietet die Südküste einige der berühmtesten Landschaften Islands. Wenn Sie von Reykjavík aus auf der Ringstraße (Route 1) Richtung Osten fahren, passieren Sie die imposanten Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, die beeindruckenden schwarzen Sandstrände von Reynisfjara bei Vík und die atemberaubende Gletscherlagune Jökulsárlón, in der Eisberge friedlich im tiefblauen Wasser treiben. Für diese Strecke sollten Sie mindestens zwei bis drei Tage einplanen, um sie in vollen Zügen zu genießen. Sie ist ganzjährig befahrbar, im Winter ist jedoch besondere Vorsicht geboten.
Wer eine Woche oder länger Zeit hat, sollte unbedingt die gesamte Ringstraße befahren – das ultimative Island-Roadtrip-Erlebnis. Die 1.332 Kilometer lange Strecke umrundet die gesamte Insel und führt durch abwechslungsreiche Landschaften, von den üppigen Tälern im Süden über die Vulkanwüsten im Norden bis hin zu den abgelegenen Fjorden im Osten. Auf der Ringstraße erlebt man die ganze Schönheit Islands und entdeckt verborgene Juwelen abseits der Touristenmassen.
Lassen Sie sich nicht von der Angst vor versteckten Kosten oder komplizierten Versicherungsbedingungen von der Reise Ihres Lebens abhalten. Mit guter Planung, dem richtigen Fahrzeug und dem Wissen um die besonderen Fahrbedingungen können Sie ein sicheres, genussvolles und unvergessliches Erlebnis garantieren.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Benötige ich wirklich einen Geländewagen, um die Ringstraße zu befahren?
In den Sommermonaten (Juni bis August) reicht ein normaler Pkw mit Zweiradantrieb vollkommen aus, um die gesamte asphaltierte Ringstraße zu befahren. Wenn Sie jedoch im Winter (Oktober bis April) reisen, wird ein Allradfahrzeug dringend empfohlen, da auf der Strecke mit Schnee, Eis und unvorhersehbaren Wetterbedingungen zu rechnen ist.
Kann ich mit meinem Mietwagen Flüsse durchqueren?
Flussdurchfahrten gibt es nur auf den unbefestigten F-Straßen im Hochland. Wichtig zu wissen: Die Standard-Mietwagenversicherung deckt keine Wasserschäden durch Flussdurchfahrten ab, selbst wenn Sie ein Allradfahrzeug gemietet haben. Wenn Sie einen Fluss durchqueren, tun Sie dies auf eigenes finanzielles Risiko.
Was ist das Mindestalter für die Anmietung eines Autos in Island?
Die Mindestaltervoraussetzungen variieren je nach Autovermietung und Fahrzeugtyp. In der Regel müssen Sie mindestens 20 Jahre alt sein, um einen Standard-Pkw mit Zweiradantrieb zu mieten. Für größere Fahrzeuge wie Geländewagen oder Minibusse liegt das Mindestalter üblicherweise bei 23 Jahren. Es können außerdem Zuschläge für junge Fahrer anfallen.
Gibt es in Island mautpflichtige Straßen?
Island ist weitgehend mautfrei, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: dem Vaðlaheiðargöng-Tunnel im Norden nahe Akureyri. Dort gibt es keine Mautstellen; die Maut muss innerhalb von 24 Stunden nach der Durchfahrt online über die offizielle Website oder App bezahlt werden, um hohe Bußgelder zu vermeiden.
Ist es sicher, im Winter in Island Auto zu fahren?
Autofahren in Island im Winter erfordert äußerste Vorsicht und Vorbereitung. Straßen können vereist und schneebedeckt sein und aufgrund von Unwettern kurzfristig gesperrt werden. Die Tage sind zudem sehr kurz. Sie sollten im Winter nur dann ein Auto mieten, wenn Sie Erfahrung im Fahren unter schwierigen Winterbedingungen haben und sich dabei sicher fühlen.
Was soll ich tun, wenn ich eine Reifenpanne habe oder mein Auto kaputt geht?
Bei einer Panne oder einem platten Reifen fahren Sie sofort an einen sicheren Ort. Kontaktieren Sie den Pannendienst Ihres Vermieters; die Telefonnummer finden Sie in Ihrem Mietvertrag. Versuchen Sie nicht, größere Probleme selbst zu beheben, sondern warten Sie immer auf professionelle Hilfe.