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Mietwagen auf Madeira: Tipps für den perfekten Roadtrip

Als ich zum ersten Mal auf Madeira ankam, fühlte sich die Insel an wie ein kleines, wildes Versprechen: steile Klippen, grüne Levadas, kurvige Straßen, die sich

GooRentalCars-Team
Jul 05, 2026 10 Min. Lesezeit
Mietwagen auf Madeira: Tipps für den perfekten Roadtrip
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Mietwagen auf Madeira: Tipps für den perfekten Roadtrip

Als ich zum ersten Mal auf Madeira ankam, fühlte sich die Insel an wie ein kleines, wildes Versprechen: steile Klippen, grüne Levadas, kurvige Straßen, die sich an den Berglehnen festkrallen. Ich hatte mir vorgenommen, mit einem Mietwagen jede Ecke zu entdecken — und das war die beste Entscheidung. Madeira ist klein, aber die Landschaft wechselt so schnell, dass ein Auto hier nicht nur praktisch, sondern oft die einzige Möglichkeit ist, echte Geheimtipps abseits der Busrouten zu finden. In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie du den perfekten Roadtrip auf Madeira planst, worauf du beim Mietwagen achten solltest und welche Routen und Stopps dir besonders viel Freude bringen werden.

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Warum ein Mietwagen auf Madeira fast immer Sinn macht

Madeira hat ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, das dich zu den spektakulärsten Aussichtspunkten, zu abgelegenen Wanderparkplätzen und zu den kleinen Dörfern führt. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar vorhanden, aber ihre Fahrpläne sind oft auf Bevölkerungsknotenpunkte und nicht auf individuelle Erkundungen ausgelegt. Mit einem Mietwagen kannst du spontan anhalten, frühmorgens zu Aussichtspunkten fahren, um die Sonnenaufgänge zu erleben, oder nach einem regenreichen Tag die berühmten Wasserfälle ansteuern. Außerdem: Viele Fotomotive auf Madeira liegen nicht direkt an Bushaltestellen, und einige Levada-Zugänge sind nur mit dem Auto bequem erreichbar.

Welches Auto passt am besten zu Madeira?

Die Wahl des Fahrzeugs hängt davon ab, welche Art von Roadtrip du planst. Wenn du vorhast, die gebirgigen Pässe ausgiebig zu befahren und vielleicht in Hochlagen unterwegs zu sein, ist ein Auto mit guter Federung und ausreichend Leistung empfehlenswert. Kleinere, wendige Fahrzeuge sind super für die vielen engen Gassen in Dörfern und engen Kurven. Wenn du aber Familiengepäck und Wanderwünsche hast, kann ein Kompakt-SUV oder ein etwas größeres Modell den Unterschied machen. Ich persönlich fahre gern ein Auto, das genug Power hat, um in den Bergen sicher zu überholen, aber nicht so groß ist, dass Parkplätze zum Hindernis werden.

Einen guten Anbieter findest du schnell, wenn du Preise vergleichst und auf flexible Stornierungsbedingungen achtest. Für viele Reisende hat sich die Buchung vorab als entspannend erwiesen: so vermeidest du die stressige Suche beim Ankommen. Ein Anlaufpunkt, den ich oft empfehle, ist die Auswahl von lokal und international verfügbaren Optionen, wobei spezifische Konditionen wie Versicherungsschutz, freies Kilometerkonto und Tankregelung entscheidend sind. Solltest du nach einer verlässlichen Option suchen, probiere einmal diesen Anbieter: GooRentalCars Madeira Mietwagen. Dort findest du oft übersichtliche Angebote und klare Informationen zu Abholorten — sehr praktisch, wenn du direkt nach der Landung losfahren möchtest.

Abholung am Flughafen oder in Funchal — was ist besser?

Der Flughafen Cristiano Ronaldo (FNC) ist klein und handlich, und viele Mietwagenfirmen haben Schalter oder Abholpunkte direkt am Terminal. Das ist praktisch, wenn du nach einem langen Flug nicht noch in die Stadt fahren möchtest. Andererseits ist Funchal selbst ein guter Ausgangspunkt, wenn du erst einmal eine Nacht in der Stadt verbringen willst, bevor es aufs Land geht. Die Straßen in die Berge sind kurz, und oft ist der Verkehr am Tag deines Ankommens ein Faktor. Meinen ersten Tag auf Madeira verbrachte ich damit, in Funchal die Markthalle zu besuchen und erst am nächsten Morgen loszufahren — das fühlte sich entspannt an und gab mir Zeit, die Route in Ruhe zu planen.

Versicherung, Kaution und Kleingedrucktes

Versicherungsschutz ist auf Madeira so wichtig wie in den Bergen ohne Leitplanken. Standardversicherungen decken oft Haftpflicht ab, aber nicht immer Kratzer, Glas- oder Reifenschäden. Prüfe vor der Buchung genau, welche Schäden abgedeckt sind und welche Selbstbeteiligung gilt. Bei engen, steilen Straßen können Kratzer oder leichte Schäden häufiger passieren, deshalb empfehle ich eine Reduzierung der Selbstbeteiligung oder einen Vollkaskoschutz ohne oder mit niedriger SB. Wichtig: Dokumentiere beim Abholen jeden Kratzer fotografisch und lass ihn im Übergabeprotokoll vermerken. Das hatte mir einmal jede Menge Ärger erspart.

Manuell oder Automatik? Diesel oder Benzin?

Viele Autos auf Madeira sind Schaltgetriebe; Automatikmodelle sind teurer und oft weniger verfügbar. Wenn du nicht sicher beim Bergauffahren mit Schaltung bist, lohnt sich die zusätzliche Investition in eine Automatik — sie macht das Fahren auf engen Serpentinen deutlich entspannter. Bei der Wahl zwischen Diesel und Benzin gilt: Diesel ist auf lange Fahrten oft sparsamer, aber manche kleinere Strecken profitieren von einem leichten Benziner. Achte auch auf Park- und Parkgebühren in den Orten, denn ein sparsameres Auto kann auf einer Insel, wo jeder Liter zählt, eine Menge ausmachen.

Fahren auf Madeira — Tipps für die Straßen

Madeiras Straßen sind oft schmal und kurvig, aber gleichzeitig sehr gut ausgebaut. Ein paar praktische Regeln, die mir beim Fahren geholfen haben: Fahre defensiv, bremse früh vor Kurven und nutze den zweiten Gang auf langen Abstiegen, um die Bremsen zu schonen. Viele Einheimische fahren zügig, aber sie kennen die Straßen. Wenn du einem lokal fahrenden Auto begegnest, das auffällig zögert, könnte es sein, dass es auf einen Gegenzug wartet — respektiere Abstand und Geduld. Achte auf Esel, landwirtschaftliche Fahrzeuge und Wanderer in der Nähe von Parkplätzen oder Levadas. Und: In Dörfern sind die Parkplätze oft klein; nimm dir Zeit beim Einparken.

Die schönsten Routen: Von der Küste ins Hochgebirge

Madeira lässt sich wunderbar in Tagestouren strukturieren. Eine der klassischen Runden ist die Westschleife, die durch steile Klippen und kleine Küstenorte führt, bis zum Cabo Girão, einer der höchsten Steilklippen Europas. Die Aussichtspunkte dort sind magisch bei klarer Sicht — ich habe dort einmal stundenlang gesessen und den Paraglidern zugesehen. Die Ostschleife entführt dich in das ländliche Santana mit seinen traditionellen strohgedeckten Häusern und in die Lorbeerwälder des Parque Florestal. Für Hochlandfans ist die Fahrt zum Pico do Arieiro ein Muss: der Sonnenaufgang dort oben ist ein kleines, persönliches Spektakel; die kühle Luft und der Blick über die Wolken sind unvergleichlich. Plane genügend Zeit ein, denn an den Aussichtspunkten bleibst du gern länger als gedacht.

Parken, Levadas und Wanderungen

Viele Levadas beginnen an kleinen Parkplätzen, die früh voll werden können. Sei daher möglichst früh unterwegs, um einen guten Platz zu ergattern. An manchen beliebten Levadas ist die Parkplatzsituation eng; in solchen Fällen entschied ich mich oft, ein paar hundert Meter zu laufen und das Auto etwas abgelegener abzustellen. Ein fester Tipp: Nimm ausreichend Wasser, gutes Schuhwerk und bei längeren Touren eine Regenjacke mit. Madeira kann wettertechnisch launisch sein, und in den Bergen wechselt das Wetter schnell. Die Kombination Auto plus kurze Wanderung macht es möglich, auch entlegene Levada-Abschnitte zu erleben, die ohne Fahrzeug kaum erreichbar wären.

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Tanken, Maut und Budgetplanung

Tanken auf Madeira ist unkompliziert. Die Tankstellen sind gut verteilt, doch in sehr abgelegenen Gebieten können die Öffnungszeiten eingeschränkt sein. Plane deine Route so, dass du nicht mit fast leerem Tank in die Berge fährst. Maut im klassischen Sinne gibt es auf Madeira kaum; die meisten Straßen sind gebührenfrei. Was du einplanen solltest, sind Parkgebühren in Touristenzentren sowie mögliche Gebühren für spezielle Parkplätze an beliebten Aussichtspunkten. Budgetiere auch ein bisschen für unerwartete Dinge wie zusätzliche Versicherungen, Navigations- oder Kindersitze, falls du sie vor Ort buchst.

Sicherheit und Nachtfahrten

Nachtfahrten auf Madeira empfehle ich nur, wenn es notwendig ist. Die Beleuchtung außerhalb der Städte ist oft spärlich, und einige Bergabschnitte haben enge Kurven und unerwartete Hindernisse. Wenn du spät ankommst oder früh losfährst, plane extra Zeit ein. In ländlichen Bereichen können Tiere auf der Straße sein, und Vekehrsschilder sind manchmal rar. Ich persönlich plane meine längeren Fahrten tagsüber und reserviere die Abende für gut beleuchtete Dörfer und die Strandpromenade von Funchal.

Praktische Extras: Kindersitze, GPS und Extras

Wenn du mit Kindern reist, musst du Kindersitze bei der Buchung angeben. Die Verfügbarkeit kann begrenzt sein, also lieber früh reservieren. Ein GPS oder eine zuverlässige Offline-Karte ist Gold wert. Zwar funktionieren Smartphones gut, aber in engen Schluchten oder bei schlechter Mobilfunkabdeckung nutze ich gern Offline-Karten und eine physische Karte als Backup. Zusätzliche Extras wie Dachgepäckträger oder Fahrradträger sind auf Madeira nützlich, wenn du sportliche Aktivitäten planst.

Ein paar persönliche Lieblingsstopps

Es gibt Orte, die ich immer wieder anfahre: Cabo Girão wegen der dramatischen Aussicht, die Fischerdörfer an der Nordküste wegen ihrer rauen Schönheit, und der Pico do Arieiro für den Sonnenaufgang. Santana mit seinen traditionellen Häusern ist wie ein Sprung in eine andere Zeit, und viele kleine Haltepunkte entlang der Nordküste bieten unverstellte Blicke auf das reißende Meer. Bei jedem Roadtrip lasse ich absichtlich Raum für Zufälle: eine abzweigende Schotterpiste, ein Straßencafé mit nur zwei Tischen oder eine unbeschilderte Aussichtsplattform — manchmal sind das die schönsten Entdeckungen.

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Planung für 3, 5 oder 7 Tage

Wenn du nur drei Tage Zeit hast, konzentriere dich auf eine Richtung: entweder die West- und Südküste inklusive Funchal, Cabo Girão und Câmara de Lobos oder eine Ostschleife mit Santana und Pico do Arieiro. Bei fünf Tagen kannst du beide Seiten der Insel kombinieren und einige Levadas dazwischenschieben. Sieben Tage hingegen erlauben dir eine entspannte Runde, Zeit zum Wandern und spontane Stopps. Ich gestalte meine Trips gerne flexibel: ein grober Plan für jeden Tag, aber Raum für zwei oder drei Überraschungen.


Häufige Fragen (FAQ)

Kann man Madeira ohne Mietwagen gut erkunden?

Du kannst, besonders wenn du dich auf Funchal und organisierte Touren konzentrierst. Für echte Flexibilität, spontane Levada-Zugänge und abgelegene Aussichtspunkte ist ein Mietwagen jedoch die beste Wahl. Busse verbinden viele Orte, aber ihre Fahrpläne sind weniger flexibel, und die letzte Meile zu versteckten Spots fehlt oft.

Brauche ich Allradantrieb auf Madeira?

Für die meisten Routen ist kein Allradantrieb nötig. Die Hauptstraßen sind gepflastert und gut instand gehalten. Wenn du jedoch abgelegene Schotterpisten oder sehr abgelegene Bergwege befahren möchtest, kann ein Fahrzeug mit mehr Bodenfreiheit sinnvoll sein. Prüfe die geplante Route und frag bei deinem Vermieter nach Empfehlungen.

Wie gefährlich sind die Straßen bei Regen?

Die Straßen können bei Regen rutschig werden, besonders in Kurven und auf schmalen Bergabschnitten. Fahre langsamer, halte Abstand und nutze niedrigere Gänge bei längeren Abfahrten. Madeira ist regenreich, besonders in höheren Lagen, also plane Pufferzeiten ein.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Roadtrip auf Madeira?

Madeira ist das ganze Jahr über relativ mild. Frühling und Herbst bieten meist angenehmere Temperaturen und weniger Touristen. Im Sommer ist viel los, aber das Wetter ist stabil. Für Blumenfans ist der Frühling mit den Blütenprachten ein besonderer Genuss.

Muss ich Maut oder Vignetten bezahlen?

Auf Madeira gibt es kein landesweit verpflichtendes Mautsystem wie in manchen Ländern. Die meisten Straßen sind kostenfrei befahrbar. Achte jedoch auf spezielle private Parkplätze oder gebührenpflichtige Aussichtspunkte in Touristenzentren.

Was mache ich bei einem Schaden oder Unfall?

Kontaktiere sofort deine Mietwagenfirma und die lokale Polizei, wenn nötig. Halte das Übergabeprotokoll und Fotos des Fahrzeugs bereit. Viele Vermieter haben Notfallnummern; dokumentiere alles sorgfältig, um Missverständnisse zu vermeiden.

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Damit dein Roadtrip auf Madeira unvergesslich wird, plane mit Herz, nimm dir Zeit für Pausen und genieße die kleinen Zufallsentdeckungen. Frag dich bei jeder Kurve: Würde ich zurückkommen, wenn ich dieses Licht, diese Aussicht, dieses Gefühl noch einmal erleben wollte? Wenn die Antwort ja ist, dann weißt du: Du bist auf dem richtigen Weg.