Madeira ist vielleicht nicht das Erste, was einem bei Strandurlaub in den Sinn kommt, aber seine Küste steckt voller Überraschungen. Von dramatischen schwarzen Vulkanstränden über ruhige goldene Abschnitte bis hin zu einzigartigen natürlichen Lavabecken – Madeiras Strände bieten für jeden Reisenden etwas Besonderes. Und wie entdeckt man sie am besten? Mit dem Auto, denn so können Sie die Insel ganz in Ihrem eigenen Tempo erkunden.
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Warum Madeiras Strände einzigartig sind
Madeiras Strände bestechen durch ihren vulkanischen Ursprung und ihre raue Schönheit. Anders als die typischen goldenen Sandstrände anderer Regionen zeichnen sich viele Küsten Madeiras durch markanten schwarzen Vulkansand oder glatte Kieselsteine aus, die einen dramatischen Kontrast zum tiefblauen Atlantik bilden. Ein weiteres Highlight sind die natürlichen Lavabecken – Felsformationen, gefüllt mit kristallklarem Meerwasser, die selbst bei rauer See zum sicheren Schwimmen einladen.
Diese natürlichen Pools und die abwechslungsreiche Küste der Insel bieten für jeden Geschmack etwas: von geschützten, familienfreundlichen Plätzen bis hin zu wilden, unberührten Stränden. Madeira lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da der öffentliche Nahverkehr begrenzt ist und viele Strände etwas abgelegen liegen. Wir von GooRentalCars empfehlen Ihnen daher immer, ein Auto zu mieten, um Madeiras Küstenwunder in vollen Zügen genießen zu können.
Seixal Beach – Schwarzer Sand und Wasserfälle
Der Strand von Seixal an Madeiras Nordküste ist ein absolutes Muss. Berühmt ist er für seinen schwarzen Vulkansand und den atemberaubenden Wasserfall, der von den dahinterliegenden Klippen herabstürzt. Schon die Fahrt dorthin ist ein Abenteuer für sich: Die Straße schlängelt sich durch in die Klippen gehauene Tunnel und vorbei an weiteren Wasserfällen, die direkt auf die Straße fallen. Am Ziel angekommen, erwartet Sie ein geschützter, sichelförmiger Strand aus dunklem Sand, eingerahmt von üppig grünen Klippen, und ein kleines, vom Wasserfall gespeistes Naturbecken.
Das Wasser ist hier für die Nordküste überraschend ruhig und schimmert in einem wunderschönen Türkis, das fast tropisch anmutet. Um den Menschenmassen zu entgehen, empfiehlt es sich, früh anzureisen – im Sommer ist der Parkplatz schon am späten Vormittag voll. Die friedliche Morgenatmosphäre vermittelt das Gefühl, ein verstecktes Paradies entdeckt zu haben.
Anreise: Etwa 45 Minuten von Funchal über die Küstenstraße VE2 im Norden. Die malerische Fahrt ist Teil des Erlebnisses.
Calheta Beach – Goldener Sand und familienfreundlich
Der Strand von Calheta ist dank des aus Marokko importierten Sandes einer der wenigen goldenen Sandstrände Madeiras. An der sonnigeren Südwestküste gelegen, profitiert Calheta von einem Mikroklima, das oft für strahlend blauen Himmel sorgt, selbst wenn es in anderen Teilen der Insel bewölkt ist. Der Strand besteht aus zwei sichelförmigen, von Wellenbrechern geschützten Buchten mit goldenem Sand, wodurch das Wasser ruhig und ideal für Familien mit Kindern ist.
Die Gegend um Calheta bietet mit einem Jachthafen, Restaurants, Cafés und sogar einem Zentrum für zeitgenössische Kunst alles, was man für einen entspannten und abwechslungsreichen Strandtag braucht. Die Fahrt von Funchal dauert etwa 40 Minuten entlang der malerischen Südküstenstraße und ist somit ein idealer Tagesausflug.
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Machico Bay – Goldener Sandstrand in Flughafennähe
Die Bucht von Machico ist der Ort, an dem die Portugiesen 1419 erstmals auf Madeira landeten, was dem Strand einen einzigartigen historischen Charme verleiht. Der goldene Sand hier ist importiert und bietet eine weite, geschützte Bucht, die sich ideal zum Schwimmen und Sonnenbaden eignet. Dank der Nähe zum Flughafen Madeira – nur fünf Autominuten entfernt – ist Machico ein praktischer Ort für einen Strandtag, besonders wenn Sie einen Flug erreichen müssen oder gerade angekommen sind.
Der Ort selbst bietet eine hübsche alte Kirche und mehrere Restaurants, in denen man nach dem Schwimmen frische Meeresfrüchte genießen kann. Machico vereint Geschichte, Strand und Stadtleben an einem gut erreichbaren Ort – perfekt für einen entspannten Tag am Meer.
Anreise: Etwa 25 Minuten von Funchal über die VR1 Ost oder nur 5 Minuten vom Flughafen.
Porto Moniz Naturbecken – Lavabecken für ein einzigartiges Badeerlebnis
An der nordwestlichen Spitze Madeiras liegt Porto Moniz, berühmt für seine natürlichen Lavabecken, die durch vulkanische Aktivität entstanden sind. Diese miteinander verbundenen Becken sind mit klarem Atlantikwasser gefüllt und bieten selbst bei rauer See einen sicheren und erfrischenden Ort zum Schwimmen. Der Kontrast zwischen den ruhigen Becken und den nahegelegenen tosenden Wellen ist atemberaubend.
Sie haben die Wahl zwischen den komplett natürlichen, kostenlosen Becken und den ausgebauten Schwimmbädern mit Umkleidekabinen und Duschen gegen eine geringe Gebühr. Beide sind fantastisch, doch Familien bevorzugen oft die ausgebauten Becken aus Sicherheits- und Komfortgründen. Nach dem Schwimmen können Sie in einem der Restaurants am Meer zu Mittag essen und lokale Spezialitäten wie Espada (Degenfisch) genießen.
Anreise: Etwa 50 Minuten von Funchal über eine malerische Küstenstraße mit vielen Tunneln und Aussichtspunkten.
Prainha (Caniçal) – Eine versteckte schwarze Sandbucht
Der Strand von Prainha bei Caniçal ist ein ruhiger, schwarzer Sandstrand in einer geschützten Bucht an der Ostspitze Madeiras. Viele Besucher übersehen ihn auf dem Weg zum berühmten Wanderweg Ponta de São Lourenço, doch Prainha ist einen Stopp wert. Die umliegende Landschaft ist karg und rau, mit rostfarbenen Klippen und trockenem Buschland, und bildet einen starken Kontrast zum üppigen Inselinneren.
Oberhalb des Strandes befindet sich ein kleiner Parkplatz, von dem aus man über einen kurzen, steilen Weg zum Ufer gelangt. Das ruhige, klare Wasser lädt nach einer Wanderung zur Abkühlung ein. Eine morgendliche Wanderung in Ponta de São Lourenço mit anschließendem Bad in Prainha zu kombinieren, macht den Tag auf der Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Anreise: Etwa 30 Minuten von Funchal über die VR1 Ost, den Schildern nach Ponta de São Lourenço folgen.
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Häufig gestellte Fragen
Gibt es auf Madeira weiße Sandstrände?
Madeira selbst besitzt aufgrund seines vulkanischen Ursprungs keine natürlichen weißen Sandstrände. Die natürlichen Strände der Insel bestehen größtenteils aus schwarzem Sand oder Kieselsteinen. Calheta und Machico hingegen verfügen über goldene Sandstrände, die durch den Import von Sand aus Marokko entstanden sind. Wer natürlichen goldenen oder weißen Sand sucht, findet auf der nahegelegenen Insel Porto Santo einen atemberaubenden, neun Kilometer langen goldenen Sandstrand.
Kann man an den Stränden Madeiras sicher schwimmen?
Die Badesicherheit variiert je nach Ort. Die Strände an der Südküste, wie Calheta und Machico, sind im Allgemeinen ruhig und sicher für Schwimmer aller Könnensstufen. An der Nordküste können starke Strömungen und Wellen herrschen, daher empfiehlt es sich, in natürlichen Becken oder geschützten Bereichen zu schwimmen. Beachten Sie stets das örtliche Warnsystem mit Flaggen, um sichere Badebedingungen zu gewährleisten.
Benötige ich ein Auto, um die schönsten Strände Madeiras zu besuchen?
Während einige Strände in der Nähe von Funchal, wie Praia Formosa und Garajau, ohne Auto erreichbar sind, liegen die meisten der schönsten und malerischsten Strände Madeiras weit auseinander und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zugänglich. Um Strände wie Seixal, Porto Moniz und Prainha bequem und flexibel zu erkunden, empfiehlt sich daher ein Mietwagen von GooRentalCars.
Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch der Strände Madeiras?
Das beste Strandwetter auf Madeira herrscht in der Regel von Juni bis Oktober. Juli und August sind die wärmsten Monate mit Lufttemperaturen um die 26–28 °C und Wassertemperaturen von 22–24 °C. September und Oktober bieten etwas kühleres Wetter, weniger Touristen und immer noch warmes Wasser. Auch die Frühlingsmonate April und Mai sind angenehm, insbesondere an der Südküste.
Wie ist die Wassertemperatur um Madeira herum?
Das Wasser im Atlantik rund um Madeira ist wärmer als viele erwarten. Im Winter liegen die Wassertemperaturen bei etwa 18 °C, was zwar kühl sein kann, aber mit einem Neoprenanzug gut auszuhalten ist. Im Sommer erwärmt sich das Wasser auf 22 bis 24 °C, sodass man auch ohne spezielle Ausrüstung angenehm schwimmen kann. Dank dieser milden Wassertemperatur ist Madeira ein ganzjähriges Reiseziel.
Kann ich Porto Santo von Madeira aus besuchen?
Ja, Porto Santo ist von Madeira aus bequem mit der Fähre (ca. 2 Stunden Fahrt) oder per kurzem Flug (ca. 15 Minuten) zu erreichen. Die Insel ist berühmt für ihren langen, naturbelassenen goldenen Sandstrand, der sich deutlich von Madeiras vulkanischen Küsten unterscheidet. Auf Porto Santo können Sie auch ein Auto mieten, um die Strände und Sehenswürdigkeiten im Landesinneren in Ruhe zu erkunden.