Die meisten Erstbesucher Madeiras verbringen ihren ersten Abend in Funchal und denken, sie bräuchten eigentlich kein Auto. Die Altstadt ist wunderschön und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Die Strandpromenade ist herrlich. Die Seilbahn auf den Monte startet direkt im Zentrum. Alles ist bequem erreichbar.
Dann kommt der zweite Tag. Sie möchten den Strand von Seixal sehen. Oder die natürlichen Pools von Porto Moniz. Oder den Aussichtspunkt von Boca da Encumeada. Und Ihnen wird klar, dass ein Mietwagen in Funchal nicht nur praktisch ist – er entscheidet darüber, ob Sie das wahre Madeira erleben oder nur einen kleinen, touristisch überlaufenen Ausschnitt.
Warum ein Mietwagen in Funchal Ihre Reise verändert
Madeira ist eine kompakte Insel – etwa 57 km lang und 22 km breit –, doch diese Zahlen täuschen. Die Straßen sind Bergstraßen. Eine 30 km lange Fahrt kann aufgrund der Kurven, der Höhenunterschiede und der atemberaubenden Landschaft 45 Minuten dauern. Öffentliche Busse bedienen die Hauptstrecken, verkehren aber nach Inselfahrplänen, die nicht immer mit Ihrem übereinstimmen, und fahren nicht die sehenswertesten Orte an.
Mit einem Mietwagen ab Funchal können Sie losfahren, wann immer Sie wollen, anhalten, wenn Ihnen etwas ins Auge fällt, und zurückkommen, wann immer Sie bereit sind. Auf einer Insel, wo die schönsten Momente an Aussichtspunkten entstehen, die man ursprünglich nicht geplant hatte, ist diese Freiheit unbezahlbar.
Die wahren Kosten, kein Auto zu besitzen
Taxis auf Madeira haben Taxameter und sind im Allgemeinen ehrlich, aber die Kosten summieren sich. Eine Hin- und Rückfahrt von Funchal zum Strand von Seixal – einem der schönsten Orte der Insel – kostet mit dem Taxi etwa 60–80 €. Ein Mietwagen mit Vollkasko kostet für den gleichen Preis oder sogar weniger und ermöglicht es Ihnen, drei oder vier Orte statt nur einem zu besuchen. Die Rechnung ist einfach.
Was Sie an einem Tag mit einem Mietwagen unternehmen können
Ein typischer Tag mit dem Auto ab Funchal könnte so aussehen: Abfahrt um 8 Uhr, Fahrt entlang der Nordküstenstraße durch Ribeira Brava und São Vicente, Zwischenstopp am Strand von Seixal vor dem großen Ansturm, Weiterfahrt nach Porto Moniz zum Mittagessen an den natürlichen Pools, Rückfahrt über die Bergstraße durch Encumeada, Halt am Aussichtspunkt Boca da Encumeada mit Blick auf beide Küsten, und Rückkehr nach Funchal gegen 18 Uhr. Ein solcher Tag verändert die eigene Sicht auf die Insel grundlegend.
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Wie man die Ablagerungsfalle in Funchal vermeidet
Der häufigste Kritikpunkt an Mietwagen in Funchal – und generell auf Madeira – ist die Kaution. Bei der Abholung wird Ihre Kreditkarte mit dem Selbstbehalt für die Versicherung belastet. Dieser liegt üblicherweise zwischen 800 € und 2.000 €, abhängig vom Fahrzeug und dem gewählten Versicherungsumfang.
Es handelt sich nicht um eine Gebühr – Sie erhalten den Betrag zurück, wenn Sie das Auto unbeschädigt zurückgeben –, aber er wird für die Dauer der Anmietung auf Ihrer Karte blockiert, manchmal sogar noch mehrere Tage nach Ihrer Abreise. Wenn Sie mit einem knappen Budget reisen oder eine Karte mit niedrigem Limit besitzen, kann dies zu erheblichen Problemen führen.
Die einfache Lösung: Vollkaskoversicherung abschließen
Bei Buchung einer Vollkaskoversicherung (auch CDW ohne Selbstbeteiligung oder Super-CDW genannt) entfällt die Kaution vollständig. Sie zahlen zwar einen etwas höheren Tagespreis, können aber direkt am Schalter die Unterlagen unterschreiben und losfahren, ohne dass Geld auf Ihrer Karte blockiert ist. Auch die Rückgabe des Wagens erfolgt ohne die Sorge, wochenlang auf eine mögliche Schadensberechnung warten zu müssen.
Auf Madeiras engen Straßen – wo hinter unübersichtlichen Kurven Steinmauern auftauchen und die Parkplätze auf den Dorfplätzen eng sind – ist eine Vollkaskoversicherung keine Paranoia, sondern gesunder Menschenverstand. Der Austausch eines einzelnen Außenspiegels kann 200 € kosten. Ein Kratzer am Stoßfänger kann 400 € kosten. Die zusätzlichen 5–10 € pro Tag für eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung lohnen sich fast immer.
Worauf Sie im Kleingedruckten achten sollten
Prüfen Sie vor der Buchung drei Dinge: die Selbstbeteiligung (wie viel Sie im Schadensfall mit einer Basisversicherung zahlen müssten), ob Reifen und Windschutzscheibe abgedeckt sind (was bei der Basisversicherung oft nicht der Fall ist) und die Tankregelung. Die fairste Lösung ist die Tankregelung „Voll-zu-Voll“ – Sie übernehmen das Fahrzeug vollgetankt und geben es vollgetankt zurück. Vermeiden Sie Angebote mit Vorauszahlung für Tankfüllung, bei denen Sie im Voraus für einen vollen Tank bezahlen und das Fahrzeug leer zurückgeben, da Sie fast immer für Kraftstoff bezahlen, den Sie nicht verbraucht haben.
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Das richtige Auto für Funchal auswählen
Madeira ist nicht der richtige Ort, um das billigste und kleinste Auto zu buchen. Die Straßen der Insel sind steil, die Steigungen beträchtlich, und ein 1,0-Liter-Motor, der auf flachen Autobahnen gut läuft, stößt bei Bergfahrten schnell an seine Grenzen. Hier erfahren Sie, wie Sie das richtige Auto auswählen.
Die Motorgröße ist wichtiger, als Sie denken
Für Alleinreisende oder Paare mit leichtem Gepäck werden mindestens 1,2 Liter empfohlen. Für zwei Personen mit vollem Gepäck oder drei oder mehr Passagiere sollten Sie mindestens 1,5 Liter einplanen. Die zusätzliche Leistung macht sich auf den Bergstraßen zwischen Funchal und der Nordküste deutlich bemerkbar und erleichtert das Überholen langsamerer Fahrzeuge.
Automatikgetriebe: Lohnt sich der Aufpreis?
In Funchal gibt es bergauf führende Ampeln, die selbst geübte Fahrer mit Schaltgetriebe vor eine Herausforderung stellen. Wenn Sie sich beim Anfahren am Berg mit einem Schaltgetriebe nicht ganz sicher fühlen, buchen Sie lieber ein Automatikfahrzeug. Der Preisunterschied beträgt in der Regel 5–15 € pro Tag – ein geringer Betrag für ein deutlich entspannteres Fahrerlebnis. Automatikfahrzeuge eignen sich auch besser für die häufigen Gangwechsel, die auf kurvenreichen Bergstraßen erforderlich sind.
Fahrzeuggröße: Kompaktklasse gewinnt
Für Madeira ist ein Kleinwagen – VW Polo, Seat Ibiza, Renault Clio oder ein ähnliches Modell – ideal. Er ist klein genug, um durch die Dorfstraßen zu fahren und in enge Parklücken zu passen, bietet aber dennoch genügend Platz für zwei Personen und das Gepäck für eine Woche. Für vier Personen eignet sich ein Mittelklassewagen (VW Golf, Seat Leon) gut. Große SUVs sind unnötig und erschweren das Parken in den historischen Ortskernen erheblich.
Die besten Routen ab Funchal für Ihre Mietwagenreise
Sobald Sie Ihr Auto haben, sind dies die Routen, die bei Erstbesuchern Madeiras den größten Eindruck hinterlassen.
Westschleife: Câmara de Lobos, Cabo Girão, Calheta
Beginnen Sie in Câmara de Lobos – 10 Minuten westlich von Funchal – einem kleinen Fischerdorf mit bunten Booten und einer authentischen, lokalen Atmosphäre, die im touristischen Zentrum von Funchal verloren gegangen ist. Weiter geht es nach Cabo Girão, einer der höchsten Meeresklippen Europas mit einer Aussichtsplattform mit Glasboden. Die Tour endet in Calheta, wo sich Madeiras schönster goldener Sandstrand befindet (der Sand ist importiert, aber die Kulisse ist spektakulär). Halbtagestour, gut ausgebaute Straßen.
Nordküste: São Vicente, Seixal, Porto Moniz
Die typische Madeira-Rundfahrt. Nehmen Sie die Küstenstraße VE2 von Ribeira Brava aus – die Straße führt durch Tunnel, vorbei an Wasserfällen, die auf den Asphalt stürzen, und entlang von Klippen über dem Atlantik. Der Strand von Seixal ist das absolute Highlight: schwarzer Vulkansand, grüne Klippen und ein natürlicher Pool. Porto Moniz am Ende der Straße bietet natürliche Lavabecken zum Baden. Ganztagestour, mittelschwere Straßen.
Berginneres: Pico do Arieiro, Ribeiro Frio, Santana
Fahren Sie hinauf zum Pico do Arieiro (1.818 m) und genießen Sie den Ausblick über die Wolken. Anschließend geht es hinunter durch die Forellenzucht Ribeiro Frio nach Santana mit seinen traditionellen strohgedeckten Häusern. Die Rückfahrt erfolgt über die Nordküste oder die Bergstraße durch Encumeada. Ganztagestour mit einigen steilen Abschnitten, aber gut ausgebauten Straßen.
Häufig gestellte Fragen zur Autovermietung in Funchal
Wo kann man in Funchal am besten einen Mietwagen abholen?
Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, ist der Flughafen Madeira (FNC) der bequemste Abholort – Sie können den Wagen direkt nach der Landung in Empfang nehmen. Falls Sie Ihre ersten ein oder zwei Tage in Funchal verbringen, bevor Sie die Insel erkunden, ist die Abholung im Stadtzentrum sinnvoller, da Sie für die Erkundung von Funchal selbst kein Auto benötigen.
Ist es sicher, in Funchal Auto zu fahren?
Ja. Die Straßen in Funchal sind gut ausgebaut und deutlich ausgeschildert. Die größte Herausforderung stellen die steilen Gefälle mancher Stadtstraßen und die engen Gassen in der Altstadt dar. Außerhalb der Stadt sind die Hauptstraßen modern und in gutem Zustand. Bergstraßen erfordern zwar Vorsicht, sind aber bei angemessener Geschwindigkeit absolut sicher.
Kann ich von Funchal aus alle Teile Madeiras mit dem Auto erreichen?
Ja. Madeiras Straßennetz verbindet alle Teile der Insel von Funchal aus. Die Hauptverkehrsadern (VR1 Ost-West und VE1/VE2 Nordküste) sind schnell und gut ausgebaut. Einige Bergstraßen und Dorfwege sind schmaler, aber alle mit einem normalen Mietwagen befahrbar.
Welche Dokumente benötige ich für die Anmietung eines Autos in Funchal?
Sie benötigen einen gültigen Führerschein (mindestens 1–2 Jahre gültig), einen Reisepass oder Personalausweis sowie eine Kreditkarte für die Kaution (es sei denn, Sie buchen eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung). EU-Führerscheine sind auf Madeira gültig. Besucher von außerhalb der EU sollten vorsorglich einen internationalen Führerschein mitführen.
Wie weit im Voraus sollte ich einen Mietwagen in Funchal buchen?
In der Hauptsaison (Juli–August und Weihnachten/Neujahr) sollten Sie mindestens 4–6 Wochen im Voraus buchen. In der Nebensaison (April–Juni, September–Oktober) reichen in der Regel 2–3 Wochen aus. Last-Minute-Buchungen im Sommer führen oft zu begrenzter Verfügbarkeit und höheren Preisen.